Theatergruppen als Mittel gegen Spielsucht

Theatergruppen, die sich für Spielsucht einsetzen? Sowas gibt es? Ja, denn mittlerweile hat sich das Thema Spielsucht sehr stark auf dem Markt etabliert. Natürlich sind die Dunkelziffern auf dem Gebiet noch deutlich größer. Allerdings spielt das Thema eine sehr wichtige Rolle. Gerade Erwachsene versuchen durch das Spielen eine bestimmte Distanz zum Alltag zu schaffen und merken oftmals nicht, dass sie bereits süchtig sind. Viele von ihnen sehen das Glücksspiel als eine Form der Unterhaltung an, andere wiederum verlieren schnell die Kontrolle darüber. Doch was macht man, wenn man Spielsüchtig ist? Gerade wenn man selbst bemerkt, dass etwas nicht stimmt oder die Spielsucht das Leben eines Menschen bestimmt ist es wichtig zu handeln. Es gibt derzeit viele Wege, die man einschlagen kann, um mit der Thematik abzuschließen und eine Lösung zu finden.

Doch wie können Theatergruppen bei der Spielsucht helfen? Handelt es sich um eine Art Therapie? Natürlich muss man eine Sucht immer behandeln. Oftmals schaffen es die Menschen nicht selbst, aus der Spielsucht herauszukommen und brauchen daher professionelle Hilfe. Eine Möglichkeit ist es allerdings, die Theatergruppen als Mittel gegen Spielsucht einzusetzen und sich dahingehend helfen zu lassen. Es gibt eine Reihe an Therapiemöglichkeiten, die dann helfen können.

Zahlreiche Projekte von Theatergruppen im Angebot

Natürlich bekommen Spielsüchtige verschiedene Wege aufgezeigt, wie sie sich helfen lassen können. Entweder suchen die Betroffenen eine direkte Beratungsstelle auf oder lassen sich in Form von einer Theatergruppe helfen. Es besteht daher die Möglichkeit, dass man sich als Süchtiger in einer Theatergruppe anmeldet und sich dann helfen lässt. Wie das ganze funktioniert? Zuerst ist es wichtig, dass der Süchtige eine Ersatzbefriedigung bekommt. Ohne diese ist es fast nicht einmal möglich, die Sucht gezielt bekämpfen zu können. Bei der Spielsucht handelt es sich zwar um eine stoffunabhängige Sucht, allerdings braucht man dazu ebenfalls eine Form von Ablenkung oder Ersatz, um nicht dauerhaft an das Spielen zu denken.

Alleine die gewonnene Freizeit, die man dann als Süchtiger hat sollte man optimal nutzen. Wieso nicht einfach in einer Theatergruppe? Dort können sich die Süchtigen frei entfalten, können ihrem Hobby nachgehen und in eine neue Rolle schlüpfen. Sie lernen durch das Theater neue Welten und Charaktere kennen und können sogar die Erlebnisse im Alltag deutlich besser verarbeiten. Je nachdem, welches Stück man aufführen möchte. Doch das Theater ist lange nicht alles, was die Süchtigen lernen können.

Was bringen die Theatergruppen als Mittel gegen Spielsucht noch?

Ebenso interessant zu sehen ist, dass man wie eine Art Selbsthilfegruppe zusammenarbeitet. Dementsprechend bekommt man alleine aufgrund der vielen sozialen Kontakte ein befreiendes Gefühl vermittelt. Man ist einfach nicht mehr alleine und kann gemeinsam diesen Weg in ein neues Leben gehen. Gemeinsam mit anderen Süchtigen geht man den Weg, mit dem Spielen aufzuhören und sich eine neue Beschäftigung zu suchen, mit der man endlich ein glückliches Leben führen kann.

Leider gibt es noch nicht viele Theatergruppen dieser Art. Jedoch handelt es sich um ein gutes Projekt, mit dem man einfach nichts mehr falsch machen kann. Es lohnt sich daher, als Betroffener den direkten Kontakt zu suchen und sich auf dem Weg helfen zu lassen. Die Selbsthilfegruppe dieser Art ist eine gute Mischung aus Therapie, Spaß und vor allem eine neue Perspektive. Studien beweisen, dass solche Projekte schon vielen Süchtigen Menschen geholfen haben, endlich wieder ein normales Leben führen zu können.