Das Festival der darstellenden Künste in Hamburg – Hauptsache frei

Das Festival „Hauptsache frei“ findet vom 24. bis 28. April 2018 in Hamburg statt. Die diesjährige Ausgabe ist bereits die vierte in Folge. An 5 Tagen werden an 5 Spielstätten mit 12 Wettbewerben die freien darstellenden Künste in Hamburg präsentiert. Die Zuschauer werden mit auf eine Reise durch die Hansestadt genommen und an geheimnisvolle Orte gebracht. Fern von den renommierten Spielhäusern werden künstlerische und ästhetische Inhalte präsentiert. Gesellschaftspolitische Diskurse, visionäre Kontroversen und die Freiheit der darstellenden Künste werden den Besuchern nähergebracht. Die Veranstalter möchten den Besuchern helfen nicht mehr nur die Grenzen zu sehen und in Schubladen zu denken, sondern ihren Horizont zu erweitern und ungeahnte Erlebnisse zu erkunden. Alle behandelten Themen sind top aktuell und werden zur Diskussion gestellt.

Wer steckt dahinter?

Die Konzeption wurde von Anne Schneider und Sarah Theilacker ins Leben gerufen. Zusammen haben sie das Festival von 2015-2017 geleitet. Anne war hier für die künstlerische Leitung zuständig und Sarah für die organisatorische Leitung. In der diesjährigen Auflage bilden Julian Kamphausen und Susanne Schuster das Leitungsteam von Hauptsache Frei.

Das Bündnis für Festivals der freien Tanz- und Theaterschaffenden Hamburgs e.V steckt hinter dem Festival und agiert als Träger. Weitere Gründungsmitglieder sind der Arbeitskreis Hamburger Puppen- und Figurentheater, der Dachverband Freier Theaterschaffender Hamburg, der Kitsz e.V., das Lichthof Theater, das Monsun Theater, das Sprechwerk und der Verband für aktuelle Musik. Das Festival wird von der Kulturbehörde Hamburg gefördert und mit jährlich 60.000 Euro finanziert.

Rahmenprogramm

Neben den darstellenden Künsten ist während dem Festival natürlich auch das Rahmenprogramm von großer Bedeutung. Die Vernetzung und Weiterentwicklung der Freien Szene in Hamburg ist sehr wichtig. In den sogenannten „Diskursen“ und „Freiräumen“ können die Besucher und Akteure in Kontakt treten und sich sowohl über aktuelle Themen unterhalten als auch konstruktiv an der Weiterentwicklung der Strukturen arbeiten. Hauptsache frei bietet außerdem auch praktische Workshops an, bei denen auch Anfänger ein Teil des Rahmenprogramms werden können. Neu in diesem Jahr ist der Schwerpunkt der Digitalität. Es wird eine Plattform entstehen, der Digital Track, auf der alle Teilnehmer gemeinsame Visionen der digitalen Kunst entwickeln können. Natürlich darf aber auch etwas Auflockerung durch Partys nicht fehlen. Sowohl Eröffnungs- als auch Abschlusspartys stehen fest im Programm.

Mitwirken statt nur Zuschauen

Wer nicht nur als Zuschauer agieren möchte kann sich auch als Künstler anmelden und mitwirken. Kosten für Anreise, Verpflegung und Unterkunft werden vom Hauptsache Frei Festival übernommen. Ein pauschales Honorar von 300 Euro wird sowohl für Proben als auch Aufführungen für Tänzer, Performer und Darsteller geleistet. Dabei werden Gastspielverträge geschlossen. Außerdem kann man bei den 12 Wettbewerben einen von drei mit 1.500 Euro dotierten Preise gewinnen. Neben dem Jurypreis gibt es auch den begehrten Publikumspreis bei dem man auch 1.500 Euro gewinnen kann.